Was ist eine Achsdeformität der Extremität?

Achsdeformität der unteren Extremität — Störung der normalen Ausrichtung des Beines, bei der die Belastung ungleichmäßig auf das Kniegelenk verteilt wird. Statt durch die Mitte des Gelenks zu verlaufen, verschiebt sich die mechanische Achse und verursacht eine Überlastung eines Gelenkabschnitts.

Dies ist der maßgebliche Faktor für das Fortschreiten der Gonarthrose. Bei Varusdeformität ist der mediale (innere) Abschnitt des Knies um 60-70 % überlastet, bei Valgusdeformität der laterale (äußere).

Typen der Deformität:

  • Varus (O-förmig) — Knie auseinander, Hauptbelastung auf dem medialen (inneren) Abschnitt. Häufigster Typ. Führt zu medialer Gonarthrose
  • Valgus (X-förmig) — Knie zusammen, Überlastung des lateralen (äußeren) Abschnitts. Führt zu lateraler Gonarthrose

Ursachen:

  • Arthrose — Knorpelzerstörung eines Abschnitts → Verengung des Gelenkspalts → Deformität
  • Traumen — Fehlverheilte Frakturen
  • Genetik — Angeborene anatomische Besonderheiten
  • Adipositas — Übermäßige Belastung verstärkt die Deformität
  • Meniskusresektion — Verlust der Dämpfung beschleunigt die Deformität

Fakten zur Achsdeformität

  • ICD-10: M21.1 (Varus), M21.0 (Valgus)
  • Varus: Häufigste (75 % der Deformitäten)
  • Überlastung: Bis zu 60-70 % Belastung auf einen Abschnitt
  • Zusammenhang mit Arthrose: Direkte Korrelation
  • Behandlung: Osteotomie oder Prothetik

Wie MIBRAR® bei Achsdeformität hilft

MIBRAR® korrigiert keine knöcherne Deformität (dafür ist Osteotomie erforderlich), sondern regeneriert den geschädigten Knorpel in der Überlastungszone, verlangsamt das Fortschreiten der Arthrose und verschiebt die Chirurgie um Jahre.

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Beurteilung der Deformität

Röntgen mit Belastung und MRT bestimmen den Deformitätsgrad, den Knorpelzustand im überlasteten Abschnitt, begleitende Meniskusschäden. Die mechanische Achse der Extremität wird bewertet.

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Gewinnung der Konzentrate

Aus Blut — CGF mit chondrogenen und entzündungshemmenden Faktoren. Aus Fettgewebe — Lipogems® mit Stammzellen zur Regeneration von Knorpel und Meniskus.

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Zielgerichtete Injektion

Unter Navigation mit Sono Control Arm™ werden die Konzentrate gezielt in den überlasteten Bereich — in die Zonen maximaler Knorpelschädigung — injiziert. Gleichzeitig wird der geschädigte Meniskus behandelt.

04

Regeneration in der Überlastungszone

Stammzellen regenerieren die Knorpelüberdeckung im überlasteten Bereich und reduzieren Entzündungen. Ergebnis — Wiederherstellung des Gelenkspalts, Schmerzlinderung und Verzögerung der Notwendigkeit einer Osteotomie oder Prothese.

Osteotomie vs MIBRAR®

Kriterium Korrektierende Osteotomie MIBRAR®
Prinzip Knochenbruch + Achsenkorrektur Regeneration des Knorpels in der Überlastungszone
Achsenkorrektur ✅ Ja — mechanische Korrektur ❌ Nein — aber Knorpelregeneration
Narkose Allgemein- / Spinalnarkose Ohne Narkose
Rehabilitation 3-6 Monate, Krücken 6-8 Wochen Einige Tage
Metallkonstruktionen Platte + Schrauben (Entfernung nach 12-18 Monaten) Nein
Kombination Exzellente Ergänzung zur Osteotomie oder Einlagen

Vorteile der MIBRAR®-Methode

95% des Eingriffsspektrums

MIBRAR® deckt bis zu 95% aller Wirbelsäulen- und Orthopädie-OPs ab.

Ohne Narkose und Schnitte

Ambulante Behandlung durch 0,3-1,5 mm Punktion. Ohne Vollnarkose.

Keine Altersbeschränkungen

Regeneration in jedem Alter. Sicher bei chronischen Erkrankungen.

Schnelle Besserung

Konzentrate haben schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.

Mehrere Zonen gleichzeitig

Gleichzeitige Behandlung mehrerer Bandscheiben oder Gelenke.

Am selben Tag nach Hause

Keine Krücken, Bandagen oder Rehabilitation. MRT-Kontrolle nach 8-16 Wochen.

MIBRAR® Technologie

Cyber Navi Hand™ — MIBRAR® Navigationssystem

Cyber Navi Hand™

Intraoperatives Roboter-Navigationssystem. Präziser Zugang zu tiefen Strukturen mit 1 mm und 1 Grad Genauigkeit.

Sono Control Arm™ — MIBRAR® Ultraschallkontrolle

Sono Control Arm™

Gerät für Eingriffe unter sonographischer Kontrolle. Keine offenen OPs, Echtzeitkontrolle.

Video über die MIBRAR®-Methode

Häufige Fragen zur Behandlung der Achsenfehlstellung

Kann MIBRAR® die Beine ausrichten?
MIBRAR® korrigiert keine knöcherne Deformität — dafür ist eine Osteotomie erforderlich. Aber MIBRAR® löst das Hauptproblem — es regeneriert den geschädigten Knorpel im überlasteten Kniebereich. Dies verzögert den Arthrosefortschritt um Jahre und kann die Notwendigkeit einer Osteotomie oder Prothese verzögern oder vermeiden.
Kann MIBRAR® mit orthopädischen Einlagen kombiniert werden?
Ja, dies ist der optimale Ansatz. Orthopädische Einlagen (laterale oder mediale Keile) verteilen die Belastung teilweise um. MIBRAR® regeneriert bereits geschädigten Knorpel. Die Kombination aus Belastungskorrektur und Regeneration liefert das beste langfristige Ergebnis.
Kann MIBRAR® nach einer Osteotomie eingesetzt werden?
Ja. MIBRAR® ist eine exzellente Ergänzung zur Osteotomie. Nach der Achsenkorrektur gleicht sich die Belastung aus, und MIBRAR® regeneriert den Knorpel, der über Jahre durch Überlastung geschädigt wurde. Die Kombination liefert bessere langfristige Ergebnisse als jede Methode allein.
Um wie viele Jahre verzögert MIBRAR® die Prothese?
Abhängig vom Ausmaß der Deformität und dem Stadium der Arthrose. Bei moderater Deformität und II-III-Stadium der Arthrose kann MIBRAR® durch Knorpelregeneration die Prothese um 5-10+ Jahre verzögern. Jeder Fall wird individuell bewertet — senden Sie Aufnahmen für eine kostenlose Beratung.

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