Was ist die Dupuytren-Kontraktur?

Dupuytren-Kontraktur ist eine chronische Erkrankung, bei der die palmare Aponeurose verdickt und vernarbt, wobei dichte Stränge entstehen, die die Finger schrittweise in eine gebeugte Position ziehen. Häufig betroffen sind Ringfinger und kleiner Finger.

Die Erkrankung tritt bei 4-6% der Bevölkerung auf, vorwiegend bei Männern über 50 Jahre europäischer Herkunft. Das Hauptproblem der chirurgischen Behandlung ist das hohe Rezidivrisiko (bis zu 60-70%) bei der Faziektektomie.

Stadien (nach Tubiana):

  • N — Knoten ohne Kontraktur
  • I — Gesamtkontraktur 0-45°
  • II — Kontraktur 45-90°
  • III — Kontraktur 90-135°
  • IV — Kontraktur mehr als 135°

Symptome:

  • Dichte Knoten und Stränge in der Handfläche
  • Schrittweises Beugen der Finger
  • Unmöglichkeit, den Finger vollständig zu strecken
  • Schwierigkeiten beim Händedruck, Greifen von Gegenständen
  • Unmöglichkeit, die Hand flach auf den Tisch zu legen (Huston-Test)

Fakten zur Dupuytren-Kontraktur

  • ICD-10: M72.0
  • Häufigkeit: 4-6% der Bevölkerung
  • Geschlecht: Männer 6-10-mal häufiger
  • Alter: über 50 Jahre
  • Rezidiv nach Operation: 60-70%

Wie MIBRAR® die Dupuytren-Kontraktur behandelt

01

Ultraschall-Bewertung

Sono Control Arm™ visualisiert Knoten, Stränge und deren Lage in Bezug auf Nerven und Gefäße der Finger. Der Grad der Kontraktur wird bewertet.

02

Gewinnung von Konzentraten

CGF — antifibrotische Faktoren und Matrix-Metalloproteinasen. Lipogems® — Stammzellen mit starker antifibrotischer Wirkung, die Myofibroblasten supprimieren.

03

Injektion in die Fibrosezone

Unter Ultraschall-Navigation werden die Konzentrate direkt in Knoten und Stränge injiziert — präzise in die Fibrosezone, unter Vermeidung von Nerven und Gefäßen.

04

Gewebsremodellierung

Stammzellen unterdrücken Myofibroblasten und initiieren die Remodellierung des Narbengewebes. Die Stränge werden weicher, die Elastizität wird wiederhergestellt. Die Finger strecken sich allmählich.

Vorteile der MIBRAR®-Methode

95% des Eingriffsspektrums

MIBRAR® deckt bis zu 95% aller Wirbelsäulen- und Orthopädie-OPs ab.

Ohne Narkose und Schnitte

Ambulante Behandlung durch 0,3-1,5 mm Punktion. Ohne Vollnarkose.

Keine Altersbeschränkungen

Regeneration in jedem Alter. Sicher bei chronischen Erkrankungen.

Schnelle Besserung

Konzentrate haben schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.

Mehrere Zonen gleichzeitig

Gleichzeitige Behandlung mehrerer Bandscheiben oder Gelenke.

Am selben Tag nach Hause

Keine Krücken, Bandagen oder Rehabilitation. MRT-Kontrolle nach 8-16 Wochen.

MIBRAR® Technologie

Cyber Navi Hand™ — MIBRAR® Navigationssystem

Cyber Navi Hand™

Intraoperatives Roboter-Navigationssystem. Präziser Zugang zu tiefen Strukturen mit 1 mm und 1 Grad Genauigkeit.

Sono Control Arm™ — MIBRAR® Ultraschallkontrolle

Sono Control Arm™

Gerät für Eingriffe unter sonographischer Kontrolle. Keine offenen OPs, Echtzeitkontrolle.

Video über die MIBRAR®-Methode

Häufige Fragen zur Behandlung der Dupuytren-Kontraktur

Worin ist MIBRAR® der Operation bei Dupuytren überlegen?
Das Hauptproblem der Chirurgie ist das Rezidivrisiko von bis zu 60-70 %. Die Operation entfernt die Narbe, behebt aber nicht die Ursache des Fibrosierens. MIBRAR® wirkt auf zellulärer Ebene – unterdrückt Myofibroblasten, die für die Bildung von Narbengewebe verantwortlich sind. Dies reduziert das Rezidivrisiko erheblich. Ohne Narkose, ohne Schnitte, ohne Rehabilitation.
In welchem Stadium sollte die Behandlung begonnen werden?
Optimal – im Stadium N-II (Knoten und beginnende Kontraktur). Je früher die Behandlung begonnen wird, desto besser das Ergebnis. In späten Stadien (III-IV) kann MIBRAR® die Stränge weich machen und die Kontraktur verringern, eine vollständige Streckung ist jedoch weniger wahrscheinlich.
Worin unterscheidet sich MIBRAR® von Kollagenase-Injektionen (Xiapex)?
Kollagenase (Xiapex) löst den Strang chemisch auf, behebt aber nicht die Ursache des Fibrosierens – Rezidiv 50 %+. Zudem wurde das Präparat in Europa aus dem Verkauf genommen. MIBRAR® unterdrückt Myofibroblasten und remodelliert das Gewebe biologisch, mit geringerem Rezidivrisiko und ohne Nebenwirkungen.

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