Was ist die Rotatorenmanschette?

Die Rotatorenmanschette (Rotator cuff) besteht aus vier Muskeln und ihren Sehnen, die das Schultergelenk umgeben: Supraspinatus (nadostnaja), Infraspinatus (podostnaja), Teres minor (malaja kruglaja) und Subscapularis (podlopatotschnaja). Sie sorgen für Stabilität und Rotation der Schulter.

Der Rotatorenmanschettenriss ist die häufigste Ursache für Schmerzen im Schultergelenk. Schäden an der Manschette werden bei 20-30% der Menschen über 60 Jahre und bei 50% über 80 Jahre gefunden. Am häufigsten ist die Sehne des Supraspinatus betroffen.

Typen der Risse:

  • Partiell (unvollständig) — Schädigung nicht durch die volle Dicke der Sehne
  • Vollständig (durchgehend) — Riss durch die volle Dicke
  • Massiv — Riss von 2+ Sehnen oder mehr als 5 cm

Ursachen:

  • Degenerativ — altersbedingter Verschleiß (häufigste Ursache)
  • Traumatisch — Sturz auf ausgestreckten Arm, abrupter Ruck
  • Impingement-Syndrom — chronische Einklemmung der Sehne
  • Sportlich — Tennis, Schwimmen, Werfen

Fakten zur Rotatorenmanschette

  • ICD-10: M75.1
  • Häufigkeit: 20-30% Menschen über 60 Jahre
  • Häufigste: Sehne des Supraspinatus
  • Nach chirurgischem Naht: Rezidivrisse 20-40%
  • Operationen: 300 000+/Jahr (USA)

Symptome des Rotatorenmanschettenrisses

Typische Anzeichen

  • Schmerzen in der Schulter, die nachts zunehmen
  • Schmerzen beim Anheben des Arms zur Seite (60-120°)
  • Schwäche beim Abspreizen und Rotieren des Arms
  • Knirschen und Knacken bei Bewegung
  • Einschränkung der aktiven Bewegung

Funktionelle Einschränkungen

  • Unmöglichkeit, den Arm über Schulterhöhe zu heben
  • Schwierigkeiten beim Anziehen, Kämmen
  • Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Schulter
  • Progressive Muskelatrophie
  • „Schmerzhafter Bogen“ bei Abduktion
  • Komplikationen ohne Behandlung

    • Vergrößerung des Risses
    • Fettige Degeneration der Muskeln
    • Retrakktion der Sehne
    • Rotatorenmanschetten-Arthropathie
    • Irreversible Funktionsverlust

    Chirurgischer Naht vs MIBRAR®

    Kriterium Arthroskopischer Naht Physiotherapie MIBRAR®
    Prinzip Annähen der Sehne an den Knochen mit Ankern Muskelstärkung, Kompensation Regeneration des Sehengewebes mit Stammzellen
    Narkose Allgemein Nein Ohne Narkose
    Immobilisation des Arms 4-6 Wochen in Abduktionsschiene Nein Nein — Arm sofort frei
    Rehabilitation 4-6 Monate Dauerhaft 2-4 Wochen
    Wiederholter Riss 20-40% der Fälle Niedriges Risiko — Gewebe regeneriert
    Massive Risse Oft nicht reparabel Kompensation Stammzellen füllen den Defekt

    Wie MIBRAR® die Rotatorenmanschette wiederherstellt

    01

    Ultraschall- und MRT-Diagnostik

    Der Zustand aller 4 Sehnen wird per MRT bewertet. Sono Control Arm™ ermöglicht die Visualisierung des Risses in Echtzeit, die Bestimmung seiner Größe und des Grades der Retraktion.

    02

    Zubereitung der Konzentrate

    CGF — Wachstumsfaktoren zur Stimulierung der Tendenogenese (Bildung von Sehnengewebe). Lipogems®Stammzellen, die sich in Tenocyten (Sehnenzellen) differenzieren können.

    03

    Injektion in die Risszone

    Unter Kontrolle von Sono Control Arm™ werden die Konzentrate direkt in die Risszone der Sehne, in den subakromialen Raum und in das Gewebe des geschädigten Muskels injiziert, um die fettige Degeneration zu verhindern.

    04

    Regeneration der Sehne

    Stammzellen bilden neues Sehnengewebe in der Risszone und stellen die Integrität der Manschette wieder her. Wachstumsfaktoren reduzieren die Entzündung und stimulieren die Kollagenogenese. Ergebnis — Wiederherstellung von Kraft und Bewegungsreichweite nach 2-4 Monaten.

    Warum MIBRAR® bei Rotatorenmanschettenriss wirksam ist

    Der chirurgische Naht der Rotatorenmanschette hat ein ernstes Problem: Der Wiederholungsrisse tritt in 20-40% der Fälle auf, da das degenerativ verändertes Sehnengewebe schlecht mit dem Knochen verwächst. MIBRAR® löst dieses Problem biologisch.

    Wirkmechanismus:

    1. TendenogeneseStammzellen von Lipogems® differenzieren sich zu Tenocyten und synthetisieren Kollagen Typ I — den Hauptstrukturprotein der Sehne
    2. Antifettige DegenerationStammzellen, in den Muskel injiziert, verhindern die Ersetzung von Muskelgewebe durch Fett (irreversibler Prozess bei langanhaltendem Riss)
    3. Entzündungshemmender Effekt — Unterdrückung der chronischen Entzündung, die die Sehne zerstört
    4. Angiogenese — Verbesserung der Durchblutung der Risszone zur Beschleunigung der Heilung

    Vorteil von MIBRAR®: Im Gegensatz zum chirurgischen Naht, der die Sehne mechanisch am Knochen fixiert, regeneriert MIBRAR® das Gewebe — stellt seine Struktur und Festigkeit wieder her. Dies reduziert das Risiko eines Wiederholungsrisse.

    MIBRAR® bei Rotatorenmanschettenriss

    • Hand sofort frei — keine Immobilisierung
    • Ohne Narkose — Lokalanästhesie
    • Beide Schultern gleichzeitig
    • Massive Risse — oft chirurgisch nicht reparabel
    • Prävention der Fettdegeneration der Muskulatur

    Vorteile der MIBRAR®-Methode

    95% des Eingriffsspektrums

    MIBRAR® deckt bis zu 95% aller Wirbelsäulen- und Orthopädie-OPs ab.

    Ohne Narkose und Schnitte

    Ambulante Behandlung durch 0,3-1,5 mm Punktion. Ohne Vollnarkose.

    Keine Altersbeschränkungen

    Regeneration in jedem Alter. Sicher bei chronischen Erkrankungen.

    Schnelle Besserung

    Konzentrate haben schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.

    Mehrere Zonen gleichzeitig

    Gleichzeitige Behandlung mehrerer Bandscheiben oder Gelenke.

    Am selben Tag nach Hause

    Keine Krücken, Bandagen oder Rehabilitation. MRT-Kontrolle nach 8-16 Wochen.

    MIBRAR® Technologie

    Cyber Navi Hand™ — MIBRAR® Navigationssystem

    Cyber Navi Hand™

    Intraoperatives Roboter-Navigationssystem. Präziser Zugang zu tiefen Strukturen mit 1 mm und 1 Grad Genauigkeit.

    Sono Control Arm™ — MIBRAR® Ultraschallkontrolle

    Sono Control Arm™

    Gerät für Eingriffe unter sonographischer Kontrolle. Keine offenen OPs, Echtzeitkontrolle.

    Video über die MIBRAR®-Methode

    Häufig gestellte Fragen zur Behandlung der Rotatorenmanschette

    Bei welcher Rissgröße hilft MIBRAR®?
    MIBRAR® ist wirksam bei Partial- und Vollrissen, einschließlich massiver Risse. Bei Partialrissen erfolgt die Regeneration bis zur vollständigen Heilung. Bei massiven, für die Chirurgie nicht reparierbaren Rissen füllen Stammzellen den Defekt mit neuem Gewebe auf und verhindern die Fettdegeneration der Muskulatur.
    Muss nach dem Eingriff ein Verband getragen werden?
    Nein. Nach chirurgischer Naht — 4–6 Wochen in einer Abduktionsschiene. Nach MIBRAR® ist die Hand sofort frei. Es wird empfohlen, intensive Belastungen 2–3 Wochen zu vermeiden.
    Können beide Schultern gleichzeitig behandelt werden?
    Ja, in einem Eingriff werden beide Schultern sowie andere Gelenke (Knie, Hüfte, Wirbelsäule) behandelt. Bei der Chirurgie wird jede Schulter einzeln mit Abstand von Monaten operiert.
    Kann MIBRAR® nach einer fehlgeschlagenen Operation helfen?
    Ja. Wiederholter Riss nach chirurgischer Naht (20–40 % der Fälle) — eine gute Indikation für MIBRAR®. Stammzellen heilen die Sehne im Bereich der Nichtheilung und verhindern weitere Fettdegeneration der Muskulatur.

    Bereit, Schmerzen loszuwerden?

    Beratung für Ihren Fall erhalten

    Beratung buchen