Was ist Spondylolisthese?
Spondylolisthese ist ein Gleiten (Verschiebung) eines Wirbels relativ zu einem anderen. Häufiger tritt eine Vorwärtsverschiebung (Antelisthesis) auf, seltener eine Rückwärtsverschiebung (Retrolisthesis). Dies führt zu Instabilität des Wirbelsegments, Verengung des Spinalkanals und Kompression nervaler Strukturen.
Spondylolisthese kommt bei 5-7% der Bevölkerung vor, meist auf Höhe L4-L5 und L5-S1. Bei Sportlern (Turner, Gewichtheber) liegt die Häufigkeit bei 15-40%.
Grade der Verschiebung (Meyerding):
- Grad I — Verschiebung bis 25% der Wirbelkörperbreite
- Grad II — Verschiebung 25-50%
- Grad III — Verschiebung 50-75%
- Grad IV — Verschiebung mehr als 75%
- Spondyloptose — vollständiges Gleiten
Typen der Spondylolisthese:
- Isthmisch — Defekt des Wirbelbogens (Spondylolyse), am häufigsten
- Degenerativ — aufgrund von Arthrose der Facettengelenke, häufiger bei Älteren
- Dysplastisch — angeborene Anomalie
- Traumatisch — nach Bogenfraktur
Fakten zur Spondylolisthese
- ICD-10: M43.1
- Häufigkeit: 5-7% der Gesamtbevölkerung
- Bei Sportlern: 15-40%
- Lokalisation: 90% auf Höhe L4-L5 und L5-S1
- Spitze: junge Sportler und Ältere (degenerativ)
Symptome der Spondylolisthese
Hauptsymptome
- Schmerzen im Lendenbereich, verstärkt bei Belastung
- Gefühl der Instabilität bei Bewegung
- Steifheit und Einschränkung der Extension
- Muskelkrampf der paravertebralen Muskulatur
- Visuelle „Stufe“ bei Palpation
Neurologische Symptome
- Schmerzen ausstrahlend ins Bein (Ischialgie)
- Neurogene Claudicatio
- Taubheitsgefühl und Schwäche in den Beinen
- Reflexstörungen
- In schweren Fällen — Cauda-equina-Syndrom
Besonderheiten
- Schmerzsteigerung bei längerem Stehen
- Erleichterung bei Vorwärtsbeugung
- Charakteristisches „Entengangbild" (bei ausgeprägtem Befund)
- Hyperlordose der Lendenwirbelsäule
- Verkürzung des Rumpfes (bei III-IV Grad)
Spondylodese vs MIBRAR®
| Kriterium | Spondylodese (Versteifung) | Konservative Behandlung | MIBRAR® |
|---|---|---|---|
| Prinzip | Verwachsung der Wirbelkörper mit Metallkonstruktionen | Korsett, Physiotherapie, Schmerzlinderung | Regeneration von Bändern und Bandscheiben, biologische Stabilisierung |
| Narkose | Vollnarkose | Nein | Ohne Narkose |
| Hospitalisierung | 5-10 Tage | Nein | Nein — am selben Tag nach Hause |
| Beweglichkeit der Wirbelsäule | ❌ Im Fixierungsbereich für immer verloren | ✅ Erhalten | ✅ Vollständig erhalten |
| Benachbarte Segmente | Überbelastung → Degeneration nach 5-10 Jahren | Keine Auswirkung | Nicht beeinträchtigt — keine starre Fixierung |
| Rehabilitation | 3-6 Monate, Einschränkungen für ein Jahr | Dauerhaft | Wenige Tage |
Wie MIBRAR® Spondylolisthese behandelt
3D-Diagnostik der Verschiebung
Funktionelle Röntgenaufnahmen und MRT werden vom System Cyber Navi Hand™ analysiert. Der Grad der Verschiebung, der Zustand der Bandscheiben, Bänder und Facettengelenke auf der Ebene der Spondylolisthese und der benachbarten Segmente werden bestimmt.
Gewinnung von Biomaterial
Aus dem Blut wird CGF mit Wachstumsfaktoren gewonnen, die die Regeneration von Bändern und Knorpel stimulieren. Aus dem Fettgewebe — Lipogems® mit Stammzellen zur Wiederherstellung beschädigter Strukturen.
Komplexe Injektion
Die Konzentrate werden in die beschädigte Bandscheibe, geschwächte Bänder (vorderes und hinteres Längsbänder, Zwischendornbänder), Facettengelenke und paravertebrale Muskeln injiziert. Dies schafft ein biologisches Korsett.
Biologische Stabilisierung
Stammzellen stärken den Bandapparat, stellen die Bandscheibenhöhe wieder her und verringern die Entzündung der Facettengelenke. Das Ergebnis — Stabilisierung des Segments ohne Beweglichkeitsverlust.
Warum MIBRAR® bei Spondylolisthese wirksam ist
Bei Spondylolisthese ist das Hauptproblem die Segmentinstabilität. Die traditionelle Medizin löst dies durch starre Fixierung (Spondylodese), aber dies schafft neue Probleme: Beweglichkeitsverlust und Überbelastung benachbarter Segmente. MIBRAR® schafft biologische Stabilisierung — stärkt die natürlichen Stabilisatoren der Wirbelsäule.
Mechanismus der biologischen Stabilisierung:
- Stärkung des Bandapparats — Wachstumsfaktoren stimulieren die Kollagensynthese in den Längsbändern, Zwischendorn- und Überdornbändern und erhöhen ihre Reißfestigkeit
- Bandscheibenregeneration — Wiederherstellung der Höhe und Elastizität der Bandscheibe im Bereich der Spondylolisthese verbessert die Lastverteilung und verringert die pathologische Verschiebung
- Behandlung der Facettengelenke — Verringerung von Arthrose und Entzündung der Facettengelenke, die Schlüsselstabilisatoren des hinteren Stützkomplexes sind
- Entzündungshemmender Effekt — Verringerung der chronischen Entzündung im Instabilitätsbereich, die den Gewebeabbau beschleunigt
Ergebnis: Das Wirbelsäulensegment wird biologisch stabilisiert — die Bänder werden stärker, die Bandscheibe regeneriert sich, die Gelenke entzünden sich nicht mehr. Die Beweglichkeit bleibt vollständig erhalten, im Gegensatz zur Spondylodese.
MIBRAR® bei Spondylolisthese
- Ohne Metallkonstruktionen — biologische Stabilisierung
- Beweglichkeit erhalten — keine Segmentblockierung
- Kein Syndrom des benachbarten Segments
- Komplexe Wirkung — Bänder + Bandscheibe + Gelenke
- Ohne Narkose — ambulant
Behandlungsergebnisse bei Spondylolisthese
MRT-Kontrolle bestätigt die Stabilisierung der Wirbel und Regeneration der Bandscheiben nach dem MIBRAR®-Verfahren — ohne OP und Fixierung.
MIBRAR-Fall: Frau, 54 Jahre
Diagnose: Rechtsseitige Skoliose, ventrale Spondylolisthese L4 mit 6 mm Verschiebung, zentraler Bandscheibenvorfall L5/S1 von 14 mm, Spinalkanalstenose. Paraparese des rechten Beins — konnte nicht selbständig stehen oder gehen.
Ergebnis nach 11 Monaten: Regression des Vorfalls, Stabilisierung des Wirbels. Nach 2 Wochen — alle Symptome verschwunden. Nach 6 Wochen — aktiver Sport. Bis heute keine Rezidive.
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Gleiche Patientin — axialer Schnitt
Axiales MRT auf Höhe L5/S1: 13,27 mm Vorfall (grüner Pfeil) mit ausgeprägter Nervenwurzelkompression. Beidseitige neuroforaminale Stenose.
Nach 11 Monaten: Regression des Vorfalls, Dekompression der Nervenwurzeln, Erweiterung des Spinalkanals. MIBRAR® hat eine Versteifungsoperation vermieden.
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MIBRAR-Fall: Intradiskales MIBRAR®-Verfahren
Seitliche Fluoroskopie: zwei Aufnahmen zeigen die präzise Injektion von CGF und Lipogems® in die Bandscheiben L3-L5. Rote Marker — Wirbelkörpergrenzen, grüne — Injektionspunkte in die Bandscheiben.
Bedeutung: Die intradiskale Regeneration stellt Höhe und Elastizität der Bandscheibe wieder her und reduziert die pathologische Wirbelverschiebung. Im Gegensatz zur Spondylodese — die Segmentbeweglichkeit bleibt vollständig erhalten.
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Gleicher Patient — Frontalansicht
AP-Fluoroskopie: zwei Aufnahmen zeigen die Biomaterialinjektion in Bandscheiben und Facettengelenke auf den Ebenen L3-S1. Grüne Marker kennzeichnen jeden Injektionspunkt.
Vorteil von MIBRAR®: In einem einzigen Eingriff werden alle geschädigten Ebenen behandelt — Bandscheiben, Facettengelenke, Bänder. Umfassende biologische Stabilisierung statt Metallkonstruktionen.
Fallbericht ansehen →Vorteile der MIBRAR®-Methode
95% des Eingriffsspektrums
MIBRAR® deckt bis zu 95% aller Wirbelsäulen- und Orthopädie-OPs ab.
Ohne Narkose und Schnitte
Ambulante Behandlung durch 0,3-1,5 mm Punktion. Ohne Vollnarkose.
Keine Altersbeschränkungen
Regeneration in jedem Alter. Sicher bei chronischen Erkrankungen.
Schnelle Besserung
Konzentrate haben schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.
Mehrere Zonen gleichzeitig
Gleichzeitige Behandlung mehrerer Bandscheiben oder Gelenke.
Am selben Tag nach Hause
Keine Krücken, Bandagen oder Rehabilitation. MRT-Kontrolle nach 8-16 Wochen.
MIBRAR® Technologie
Cyber Navi Hand™
Intraoperatives Roboter-Navigationssystem. Präziser Zugang zu tiefen Strukturen mit 1 mm und 1 Grad Genauigkeit.
Sono Control Arm™
Gerät für Eingriffe unter sonographischer Kontrolle. Keine offenen OPs, Echtzeitkontrolle.

