Was ist Chondromalazie?
Chondromalazie der Patella (patellofemorales Syndrom) — Erweichung und Zerstörung der Knorpelüberdeckung der hinteren Oberfläche der Patella (Kniescheibe). Der Knorpel verliert seine Glätte, wird rau und schwammig, was zu Schmerzen, Knirschen und Entzündung bei Bewegung führt.
Dies ist eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen im vorderen Kniebereich, insbesondere bei jungen Menschen und Sportlern. Chondromalazie tritt bei 25% aller Patienten mit Knieschmerzen auf.
Stadien der Chondromalazie (nach Outerbridge):
- Stadium I — Erweichung des Knorpels, Schwellung. Der Knorpel lässt sich mit dem Finger eindrücken
- Stadium II — oberflächliche Risse und Fibrillation (Fasernauflösung)
- Stadium III — tiefe Risse, Zerstörung von mehr als 50% der Knorpel Dicke
- Stadium IV — vollständige Zerstörung des Knorpels, Freilegung des subchondralen Knochens
Ursachen:
- Störung des Patellatrackings — Verschiebung der Kniescheibe bei Bewegung
- Überlastung — Laufen, Kniebeugen, Springen
- Schwäche des medialen Kopfs des Quadrizeps (VMO)
- Plattfuß — Störung der Biomechanik der unteren Extremität
- Trauma — direkter Schlag auf die Patella, Luxation
Fakten zur Chondromalazie
- ICD-10: M22.4
- Häufigkeit: 25% der Patienten mit Knieschmerzen
- Alter: 15-40 Jahre (häufiger junge Menschen)
- Geschlecht: Frauen 2-mal häufiger
- Problem: Knorpel der Patella — der dickste im Körper (bis 7 mm)
Symptome der Chondromalazie
Typische Beschwerden
- Schmerzen im vorderen Kniebereich
- Zunahme beim Treppensteigen und -steigen
- Schmerzen beim Aufstehen nach langem Sitzen («Kinositz-Symptom»)
- Krepitation (Knirschen, Quietschen) beim Kniebeugen
- Schmerzen bei Kniebeugen
Fortschreiten
- Zunehmende Schmerzen bei allen Belastungen
- Schwellung im Patellabereich
- Schwäche des Quadrizeps
- Eingeschränkte Kniebeugung
- Übergang in patellofemoralen Arthrose
Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen
- Schmerzen halten länger als 2-3 Wochen an
- Schmerzen beeinträchtigen die tägliche Aktivität
- Schwellung oder Blockierung des Knies ist aufgetreten
- Physiotherapie und NSAIDs helfen nicht
- Knirschen im Knie verstärkt sich
Wie MIBRAR® Chondromalazie behandelt
MRT-Bewertung des Knorpels
Das MRT des Kniegelenks bestimmt das Stadium der Chondromalazie, die Lokalisation und Tiefe des Knorpelschadens sowie den Zustand des patellofemoralgelenks.
Gewinnung von Konzentralen
Aus Blut — CGF mit chondrogenen Wachstumsfaktoren. Aus Fettgewebe — Lipogems® mit mesenchymalen Stammzellen, die sich in Chondrozyten umwandeln können.
Injektion in das Gelenk
Unter Kontrolle des Sono Control Arm™ werden die Konzentrate in die Kniegelenkshöhle injiziert, mit Fokus auf den patellofemoralgelenk — direkt zum beschädigten Knorpel der Kniescheibe.
Knorpelregeneration
Stammzellen differenzieren sich in Chondrozyten und stellen die beschädigte Knorpelschicht wieder her. Entzündungshemmende Faktoren lindern die Synovitis. Der Knorpel wird glatt — Krepitus und Schmerzen verschwinden.
Behandlungsergebnisse für den Knieknorpel
Kontroll-MRT bestätigt die Regeneration des Knorpelgewebes im Kniegelenk nach MIBRAR® — ohne Arthroskopie und chirurgischen Eingriff.
MIBRAR-Fall: Mann, 49 Jahre
Diagnose: Gonarthrose Grad IV mit vollständiger Zerstörung des medialen Kondylenknorpels und subchondraler Osteonekrose. Sagittale MRT (Bild 7) — Knorpelüberzug fehlt, Knochen freigelegt.
Ergebnis nach 18 Monaten (Bild 8): Wiederherstellung des Kondylenknorpelüberzugs, Normalisierung der subchondralen Knochenstruktur. Lipogems®-Stammzellen differenzierten sich zu Chondrozyten und bildeten eine neue Knorpelmatrix.
Fallbericht ansehen →
MIBRAR-Fall: Mann, 56 Jahre
Sagittale MRT (Bild 5): vor der Behandlung — Schädigung der Knorpeloberfläche des Femurkondylus und Meniskusriss. Grünes Oval markiert die Pathologiezone.
Nach 4 Wochen (Bild 6): Verbesserung der Knorpeloberflächenstruktur, Beginn der Meniskusregeneration. MIBRAR® stellt den Knorpel auf zellulärer Ebene wieder her — im Gegensatz zur Arthroskopie, die nur die beschädigte Oberfläche glättet.
Fallbericht ansehen →Vorteile der MIBRAR®-Methode
95% des Eingriffsspektrums
MIBRAR® deckt bis zu 95% aller Wirbelsäulen- und Orthopädie-OPs ab.
Ohne Narkose und Schnitte
Ambulante Behandlung durch 0,3-1,5 mm Punktion. Ohne Vollnarkose.
Keine Altersbeschränkungen
Regeneration in jedem Alter. Sicher bei chronischen Erkrankungen.
Schnelle Besserung
Konzentrate haben schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.
Mehrere Zonen gleichzeitig
Gleichzeitige Behandlung mehrerer Bandscheiben oder Gelenke.
Am selben Tag nach Hause
Keine Krücken, Bandagen oder Rehabilitation. MRT-Kontrolle nach 8-16 Wochen.
MIBRAR® Technologie
Cyber Navi Hand™
Intraoperatives Roboter-Navigationssystem. Präziser Zugang zu tiefen Strukturen mit 1 mm und 1 Grad Genauigkeit.
Sono Control Arm™
Gerät für Eingriffe unter sonographischer Kontrolle. Keine offenen OPs, Echtzeitkontrolle.

