Was ist Koxarthrose?

Koxarthrose (Osteoarthrose des Hüftgelenks) — eine degenerative-dystrophische Erkrankung, bei der das Knorpelgewebe zerstört wird, das die Gelenkflächen des Hüftkopfes und der Hüftpfanne bedeckt.

Dies ist die zweit häufigste Arthrose nach der Gonarthrose. Laut der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) wird Koxarthrose bei 5% der Bevölkerung über 60 Jahre diagnostiziert. Jährlich werden in Deutschland mehr als 230 000 Hüftgelenkersatzoperationen durchgeführt.

Stadien der Koxarthrose:

  • Stadium 1 — leichte Verengung des Gelenkspalts, initiale Osteophyten. Schmerz nach Belastung
  • Stadium 2 — moderate Spaltverengung, ausgeprägte Osteophyten, subchondraler Sklerose. Schmerz beim Gehen
  • Stadium 3 — starke Spaltverengung, Zysten, Deformation. Schmerz in Ruhe, Bewegungseinschränkung
  • Stadium 4 — vollständiges Verschwinden des Gelenkspalts, ausgeprägte Deformation

Risikofaktoren:

  • Alter über 50 Jahre
  • Übergewicht
  • Hüftgelenksdysplasie
  • Gelenktraumen in der Vorgeschichte
  • Avasculäre Hüftkopfnekrose
  • Genetische Prädisposition

Fakten zur Koxarthrose

  • ICD-10: M16
  • Häufigkeit: 5% der Bevölkerung über 60 Jahre
  • Prothetik: 230 000+ Operationen/Jahr in Deutschland
  • Haltbarkeit der Prothese: 15-20 Jahre
  • Revision: bis 10% der Patienten benötigen einen erneuten Austausch

Symptome der Koxarthrose

Frühe Anzeichen

  • Schmerz im Leistenbereich nach körperlicher Belastung
  • Morgensteifigkeit (15-30 Minuten)
  • Unbehagen beim langen Sitzen
  • Knirschen im Gelenk bei Bewegung

Progression

  • Schmerzen beim Gehen, ausstrahlend ins Knie
  • Hinken
  • Eingeschränkte Rotation und Abduktion des Hüftgelenks
  • Verkürzung der Extremität
  • Atrophie der Hüft- und Gesäßmuskulatur

Spätstadien

  • Schmerzen in Ruhe und nachts
  • Unfähigkeit, mehr als 500 m zu gehen
  • Bedarf an Gehstütze
  • Deutliche Einschränkung der Beweglichkeit
  • Reduzierte Lebensqualität

Endoprothese vs MIBRAR®

Kriterium Endoprothese Hyaluronsäure MIBRAR®
Prinzip Ersetzung des Gelenks durch ein künstliches Schmierung des Gelenks Regeneration des Knorpelgewebes mit eigenen Zellen
Narkose Allgemein / Spinal Nein Ohne Narkose (lokale Anästhesie)
Hospitalisierung 7-14 Tage Nein Nein — Heim am selben Tag
Rehabilitation 3-6 Monate Nein Einige Tage
Erhalt des Gelenks ❌ Gelenk wird vollständig entfernt ✅ Gelenk erhalten ✅ Gelenk erhalten und regeneriert
Dauer der Wirkung 15-20 Jahre (danach Revision) 6-12 Monate 10-20+ Jahre (Regeneration)
Zwei Gelenke gleichzeitig ❌ Nur ein Gelenk Möglich ✅ Ja — beide Gelenke + Wirbelsäule

Wie MIBRAR® die Koxarthrose behandelt

01

3D-Diagnostik

MRT/CT des Hüftgelenks werden vom System Cyber Navi Hand™ analysiert. Bewertet wird der Zustand von Knorpel, subchondralem Knochen und Gelenkkapsel. Es wird ein präziser Zugangsplan erstellt.

02

Herstellung des Biomaterials

Aus dem Blut wird CGF — Konzentrat aus Wachstumsfaktoren — gewonnen. Aus dem subkutanen Fettgewebe Lipogems® mit mesenchymalen Stammzellen, die sich in Chondrozyten (Knorpelzellen) differenzieren können.

03

Intraartikuläre Injektion

Unter navigationsgesteuerter Kontrolle mit Sono Control Arm™ werden die Konzentrate direkt in das Gelenk injiziert — in Bereiche mit maximalem Knorpeldefekt, subchondrale Zysten und Gelenkkapsel.

04

Chondrogenese

Stammzellen differenzieren sich zu Chondrozyten und produzieren neuen Knorpel. Wachstumsfaktoren stimulieren Angiogenese und reduzieren Entzündung. Nach 3-6 Monaten sichtbare Wiederherstellung der Knorpelüberdeckung in der Kontroll-MRT.

Warum MIBRAR® bei Koxarthrose wirksam ist

Bis vor Kurzem galt Knorpel als nicht regenerierfähig. Die traditionelle Medizin bot nur zwei Wege: Schmerzmittel (Symptommaskierung) oder Endoprothese (Gelenkersatz). MIBRAR® hat bewiesen, dass ein dritter Weg existiert — biologische Regeneration des Knorpelgewebes mit eigenen Stammzellen.

Mechanismus der Knorpelregeneration:

  1. Chondrogenese — mesenchymale Stammzellen (Lipogems®) differenzieren sich zu Chondrozyten — Zellen, die Knorpelmatrix synthetisieren (Kollagen Typ II, Proteoglykane, Hyaluronsäure)
  2. Entzündungshemmender Effekt — CGF und Lipogems® unterdrücken chronische Entzündung im Gelenk (senken IL-1β, TNF-α), die den Knorpelabbau beschleunigt
  3. Wiederherstellung des subchondralen Knochens — Wachstumsfaktoren verbessern die Durchblutung des subchondralen Knochens, reduzieren Ödem und Zysten
  4. Verbesserung der SynovialflüssigkeitStammzellen normalisieren die Produktion der Gelenkschmierung und verbessern deren tribologische Eigenschaften
  5. Stärkung der Kapsel und Bänder — Wachstumsfaktoren stärken die Gelenkkapsel und das runde Band des Hüftkopfes

Wesentlicher Unterschied zur Hyaluronsäure: Injektionen mit Hyaluronsäure sind eine „Schmierung“, die 6-12 Monate wirkt. MIBRAR® löst wahre Knorpelregeneration aus, die durch Kontroll-MRT bestätigt wird und Jahre anhält.

MIBRAR® bei Koxarthrose

  • Erhalt des Gelenks — keine Ersatz
  • Beide Gelenke gleichzeitig — + Knie + Wirbelsäule
  • Sono Control Arm™ — Ultraschall-Navigation für Gelenke
  • Ohne Narkose — Lokalanästhesie
  • Ohne Rehabilitation — Gehen am selben Tag
  • Stört nicht das Prothesieren — falls später erforderlich

Vorteile der MIBRAR®-Methode

95% des Eingriffsspektrums

MIBRAR® deckt bis zu 95% aller Wirbelsäulen- und Orthopädie-OPs ab.

Ohne Narkose und Schnitte

Ambulante Behandlung durch 0,3-1,5 mm Punktion. Ohne Vollnarkose.

Keine Altersbeschränkungen

Regeneration in jedem Alter. Sicher bei chronischen Erkrankungen.

Schnelle Besserung

Konzentrate haben schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.

Mehrere Zonen gleichzeitig

Gleichzeitige Behandlung mehrerer Bandscheiben oder Gelenke.

Am selben Tag nach Hause

Keine Krücken, Bandagen oder Rehabilitation. MRT-Kontrolle nach 8-16 Wochen.

MIBRAR® Technologie

Cyber Navi Hand™ — MIBRAR® Navigationssystem

Cyber Navi Hand™

Intraoperatives Roboter-Navigationssystem. Präziser Zugang zu tiefen Strukturen mit 1 mm und 1 Grad Genauigkeit.

Sono Control Arm™ — MIBRAR® Ultraschallkontrolle

Sono Control Arm™

Gerät für Eingriffe unter sonographischer Kontrolle. Keine offenen OPs, Echtzeitkontrolle.

Video über die MIBRAR®-Methode

Häufige Fragen zur Behandlung von Koxarthrose

Bei welchem Stadium der Koxarthrose hilft MIBRAR®?
MIBRAR® ist am effektivsten bei Stadium 1-3 der Koxarthrose. Bei Stadium 3 mit ausgeprägter Knorpelzerstörung ist eine Regeneration möglich und der Schmerz kann deutlich reduziert werden. Bei Stadium 4 mit vollständiger Gelenkzerstörung ist die Wirksamkeit geringer, aber eine Symptomlinderung erreichbar. Prof. Babayan bewertet Ihre Aufnahmen und klärt die Behandlungsmöglichkeiten.
Können beide Hüftgelenke gleichzeitig behandelt werden?
Ja, dies ist ein zentraler Vorteil von MIBRAR®. In einer Sitzung können beide Hüftgelenke, ebenso Kniegelenke und Wirbelsäule behandelt werden. Bei Endoprothese ist dies unmöglich — jedes Gelenk wird separat mit mindestens 3 Monaten Abstand operiert.
Was, wenn MIBRAR® nicht hilft — kann später ein Prothes implantiert werden?
Ja, MIBRAR® behindert eine spätere Endoprothese absolut nicht. Im Gegenteil, die regenerative Therapie verbessert den Zustand der umliegenden Gewebe (Muskeln, Bänder, Kapsel) und erhöht den Erfolg einer möglichen Operation. MIBRAR® ist die Chance, das eigene Gelenk zu erhalten und eine Prothesierung zu verzögern oder ganz zu vermeiden.
Worin unterscheidet sich MIBRAR® von PRP-Therapie für Gelenke?
PRP (plättchenreiches Plasma) enthält nur Wachstumsfaktoren aus dem Blut. MIBRAR® ist eine Mehrkomponententherapie: CGF (5-10x mehr Wachstumsfaktoren als PRP) + Lipogems® (mesenchymale Stammzellen aus Fettgewebe, die sich in Chondrozyten umwandeln können). Zudem gewährleistet die Navigation mit Sono Control Arm™ die präzise Applikation in die am stärksten geschädigten Zonen.
Wie schnell tritt eine Besserung ein?
Der entzündungshemmende Effekt zeigt sich in den ersten Tagen — Schmerzlinderung, Abnahme der Morgensteifigkeit, Erhöhung der Beweglichkeit. Die Knorpelregeneration ist ein längerer Prozess: deutliche Besserung nach 4-8 Wochen, anhaltend 3-6 Monate. Kontroll-MRT nach 3-4 Monaten zeigt den Grad der Wiederherstellung der Knorpelüberdeckung.
Nach welcher Zeit nach der Behandlung kann man gehen?
Sofort nach dem Eingriff. Die Patienten verlassen die Klinik selbstständig am selben Tag. Gehhilfen wie Krücken oder Rollatoren sind nicht erforderlich. Es wird empfohlen, intensive Belastungen für 2-3 Tage einzuschränken. Volle körperliche Aktivität ist nach 1-2 Wochen möglich. Dies unterscheidet sich grundlegend von der Endoprothese, bei der die Rehabilitation 3-6 Monate dauert.

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