Was ist Osteochondrose?

Osteochondrose (degenerative Bandscheibenerkrankung, DDD) — ein Komplex dystropher Veränderungen in den Bandscheiben, bei dem die Bandscheibe Feuchtigkeit, Elastizität und Höhe verliert, was zu Instabilität des Wirbelsäulensegmentes, Schmerzsyndrom und neurologischen Störungen führt.

Dies ist die häufigste Erkrankung der Wirbelsäule. Je nach Quelle zeigen degenerative Veränderungen der Bandscheiben bei 40% der Menschen bis zum 30. Lebensjahr und bei 90% bis zum 50.-55. Lebensjahr auf. Osteochondrose ist die Hauptursache für die Bildung von Bandscheibenvorfällen, Protrusionen und Spinalkanalstenose.

Abschnitte der Wirbelsäule:

  • Zervikale Osteochondrose (C3-C7) — Kopfschmerzen, Schwindel, Schmerzen im Nacken und Armen
  • Thorakale Osteochondrose (Th1-Th12) — Interkostalneuralgie, Schmerzen im Brustkorb
  • Lumbale Osteochondrose (L1-S1) — Lumbalgie, Ischias, Schmerzen in den Beinen

Stadien der Bandscheibendegeneration:

  • Dehydratation — Verlust von Feuchtigkeit im Nucleus pulposus, Reduktion der Bandscheibenhöhe
  • Instabilität — Schwächung des Fibrosus rings, pathologische Beweglichkeit
  • Protrusion/Bandscheibenvorfall — Ausstülpung oder Austritt des Bandscheibeninhalts
  • Fibrose — Ersatz des Bandscheibengewebes durch Narbengewebe, Ankylosierung

Fakten zur Osteochondrose

  • ICD-10: M42
  • Häufigkeit: 90% der Menschen über 50 Jahre
  • Ursache Nr. 1: Rückenschmerzen bei der erwerbsfähigen Bevölkerung
  • Arbeitsunfähigkeit: 2. Platz unter allen Erkrankungen
  • Komplikationen: Bandscheibenvorfälle, Stenose, Radikulopathie

Ursachen der Osteochondrose

Die Bandscheibe ist die einzige Struktur im menschlichen Körper, die keine eigenen Blutgefäße besitzt. Die Ernährung der Bandscheibe erfolgt ausschließlich durch Diffusion — das Eindringen von Nährstoffen aus dem umliegenden Gewebe bei Bewegung der Wirbelsäule. Jeder Faktor, der diesen Prozess stört, löst Degeneration aus.

Hauptursachen

  • Bewegungsarmut — stört die Diffusion von Nährstoffen in die Bandscheibe
  • Altersbedingte Veränderungen — natürlicher Verlust von Wasser und Elastizität
  • Übermäßige Belastungen — Mikroverletzungen des Fibrosusrings bei schwerer körperlicher Arbeit
  • Falsche Haltung — ungleichmäßige Belastungsverteilung auf die Bandscheiben
  • Verletzungen der Wirbelsäule — beschleunigen die Degeneration geschädigter Segmente

Risikofaktoren

  • Genetik — erbliche Prädisposition zu früher Degeneration
  • Rauchen — verschlechtert die Mikrozirkulation um die Bandscheiben
  • Adipositas — erhöhte Belastung des Lendenwirbelsäulenabschnitts
  • Vibration — berufliche Belastung (Fahrer, Bauarbeiter)
  • Stoffwechselstörungen — Diabetes mellitus, Hypothyreose

Warum Tabletten nicht helfen

  • Schmerzmittel (NSAR) maskieren den Schmerz, stellen die Bandscheibe aber nicht wieder her
  • Chondroprotektiva erreichen die Bandscheibe nicht aufgrund fehlender Blutversorgung
  • Physiotherapie verbessert die Ernährung, kann aber die zerstörte Bandscheibe nicht regenerieren
  • MIBRAR® liefert Stammzellen und Wachstumsfaktoren direkt in die Bandscheibe

Symptome der Osteochondrose

Halswirbelsäule

  • Schmerzen und Steifheit im Nacken
  • Kopfschmerzen (zervikogen)
  • Schwindel, Ohrensausen
  • Schmerzen und Taubheitsgefühle in den Armen
  • Konzentrationsstörungen
  • Vertebrobasiläres Insuffizienzsyndrom

Lendenwirbelsäule

  • Ständige ziehende Schmerzen im Lendenbereich
  • Akute Lumbagos (Hexenschuss)
  • Schmerzen in den Beinen beim Gehen
  • Steifheit nach dem Schlafen
  • Muskelverspannung (Defens)
  • Sinnesstörungen

Komplikationen

  • Bandscheibenvorfall
  • Spinalkanalstenose
  • Spondylolisthese
  • Radikulopathie (Wurzelkompressionssyndrom)
  • Myelopathie (bei zervikaler Lokalisation)
  • Funktionsstörungen der Organe

Wie MIBRAR® die Osteochondrose behandelt

01

Umfassende Diagnostik

Das MRT der gesamten Wirbelsäule wird vom System Cyber Navi Hand™ analysiert. Es werden alle geschädigten Bandscheiben, der Degenerierungsgrad jeder einzelnen, das Vorhandensein von Vorfällen, Protrusionen und Stenosen bestimmt. Ein individueller Behandlungsplan wird erstellt.

02

Gewinnung der Konzentrate

Aus dem Blut des Patienten wird CGF — Konzentrat der Wachstumsfaktoren — gewonnen, die die Regeneration stimulieren. Aus dem Fettgewebe wird Lipogems® mit mesenchymalen Stammzellen gewonnen, die in der Lage sind, das Knorpelgewebe der Bandscheiben wiederherzustellen.

03

Intradiskale Injektion

Unter 3D-Navigationskontrolle werden die Konzentrate direkt in jede geschädigte Bandscheibe — in den Nucleus pulposus und den Fibrosus-Ring — injiziert. Auch paravertebrale Gewebe und Facettengelenke werden behandelt.

04

Regeneration der Bandscheiben

Die Stammzellen beginnen, die Struktur der Bandscheibe wiederherzustellen: Rehydratation des Nucleus pulposus, Verstärkung des Fibrosusrings, Wiederherstellung der Bandscheibenhöhe. Der Prozess dauert 3-6 Monate mit sichtbarer Verbesserung in der Kontroll-MRT.

Warum MIBRAR® bei Osteochondrose wirksam ist

Die Osteochondrose ist die einzige Erkrankung, bei der das geschädigte Organ (Bandscheibe) keiner Blutversorgung beraubt ist. Deshalb erreichen Tabletten, Injektionen in den Muskel und sogar intravenöse Präparate die Bandscheibe nicht. MIBRAR® löst dieses Problem direkt — regenerative Konzentrate werden direkt in die Bandscheibe injiziert.

Was passiert im Inneren der Bandscheibe nach MIBRAR®:

  1. Mesenchymale Stammzellen (Lipogems®) differenzieren sich zu chondrozytenähnlichen Zellen — den Haupt«Bauern» des Knorpelgewebes der Bandscheibe
  2. Wachstumsfaktoren (CGF) stimulieren die Produktion von Proteoglykanen und Typ-II-Kollagen — den Hauptbestandteilen der Matrix der Bandscheibe
  3. Rehydratation — Wiederherstellung der Fähigkeit des Nucleus pulposus, Wasser zu binden, was die Höhe der Bandscheibe erhöht
  4. Stärkung des Fibrosusrings — Heilung von Mikrorissen, Verhinderung der Bildung von Hernien
  5. Entzündungshemmender Effekt — Reduktion der chronischen Entzündung, die die Degeneration beschleunigt

Schlüssiges Vorteil: MIBRAR® — die einzige Methode, die auf die Ursache der Osteochondrose (Degeneration der Bandscheibe) wirkt und nicht auf ihre Folgen (Schmerzen, Hernien, Stenose). Dabei können in einer einzigen Prozedur alle geschädigten Bandscheiben — vom Hals- bis zum Lendenwirbelsäulenabschnitt — behandelt werden.

MIBRAR® bei Osteochondrose

  • Intradiskale Injektion — direkt in die geschädigte Bandscheibe
  • Alle Bandscheiben auf einmal — vom Hals- bis zum Lendenbereich
  • Rehydratation — Wiederherstellung der Bandscheibenhöhe
  • Hernienprophylaxe — Stärkung des Fibrosusrings
  • Ohne Narkose — Lokalanästhesie
  • Jedes Alter — keine Einschränkungen

Behandlungsergebnisse bei Osteochondrose

Kontroll-MRT-Aufnahmen zeigen die Regeneration der Bandscheiben und Wiederherstellung ihrer Struktur nach dem MIBRAR®-Verfahren.

Koronales MRT: Bandscheibendegeneration L4-S1 — vor und nach MIBRAR®, Frau 43 Jahre

MIBRAR-Fall: Frau, 43 Jahre

Diagnose: multiple Bandscheibendegeneration L4/L5 und L5/S1 nach Radiofrequenz-Nukleotomie. Koronales MRT zeigt Dehydratation der Bandscheiben (grüne Pfeile), neuroforaminale Stenose.

Ergebnis: Rehydratation des Nucleus pulposus, Zunahme der Bandscheibenhöhe, Erweiterung der neuroforaminalen Öffnungen. Dekompression der Nervenwurzeln.

Fallbericht ansehen →
Axiales MRT: Bandscheibendegeneration L5/S1 — vor und nach MIBRAR®, dieselbe Patientin

Dieselbe Patientin — axialer Schnitt

Axiales MRT auf Höhe L5/S1: vor der Behandlung — Bandscheibendegeneration, Spinalkanalstenose, Nervenwurzelkompression.

Ergebnis nach 18 Monaten: Wiederherstellung der Bandscheibenstruktur, Erweiterung des Kanallumens, Wurzeldekompression. Vollständige Schmerzfreiheit.

Fallbericht ansehen →

Vorteile der MIBRAR®-Methode

95% des Eingriffsspektrums

MIBRAR® deckt bis zu 95% aller Wirbelsäulen- und Orthopädie-OPs ab.

Ohne Narkose und Schnitte

Ambulante Behandlung durch 0,3-1,5 mm Punktion. Ohne Vollnarkose.

Keine Altersbeschränkungen

Regeneration in jedem Alter. Sicher bei chronischen Erkrankungen.

Schnelle Besserung

Konzentrate haben schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.

Mehrere Zonen gleichzeitig

Gleichzeitige Behandlung mehrerer Bandscheiben oder Gelenke.

Am selben Tag nach Hause

Keine Krücken, Bandagen oder Rehabilitation. MRT-Kontrolle nach 8-16 Wochen.

MIBRAR® Technologie

Cyber Navi Hand™ — MIBRAR® Navigationssystem

Cyber Navi Hand™

Intraoperatives Roboter-Navigationssystem. Präziser Zugang zu tiefen Strukturen mit 1 mm und 1 Grad Genauigkeit.

Sono Control Arm™ — MIBRAR® Ultraschallkontrolle

Sono Control Arm™

Gerät für Eingriffe unter sonographischer Kontrolle. Keine offenen OPs, Echtzeitkontrolle.

Video über die MIBRAR®-Methode

Häufige Fragen zur Behandlung der Osteochondrose

Können Bandscheiben wiederhergestellt werden?
Ja. Bis vor Kurzem galt die Degeneration der Bandscheiben als irreversibel. Die MIBRAR®-Methode hat bewiesen, dass die Injektion autologer Stammzellen und Wachstumsfaktoren direkt in die Bandscheibe Regenerationsprozesse auslöst — Erhöhung der Höhe, Rehydratation des Nucleus pulposus, Stärkung des Fibrosusrings. Dies wird durch Kontroll-MRT-Aufnahmen bestätigt.
Wie viele Bandscheiben können in einer Prozedur behandelt werden?
MIBRAR® ermöglicht es, in einer einzigen Prozedur alle geschädigten Bandscheiben — vom Hals- bis zum Lendenwirbelsäulenabschnitt — zu behandeln. Dies ist ein einzigartiger Vorteil der Methode: Die klassische Chirurgie erlaubt maximal 1-2 Segmente pro Eingriff. Bei Osteochondrose, bei der meist mehrere Bandscheiben betroffen sind, ist dies entscheidend.
Hilft MIBRAR® bei chronischer Osteochondrose?
Ja. Auch bei jahrelanger Osteochondrose mit ausgeprägten degenerativen Veränderungen kann MIBRAR® Regenerationsprozesse anstoßen und den Schmerzsyndrom signifikant reduzieren. Je früher die Behandlung begonnen wird, desto besser das Ergebnis, aber Verbesserungen sind in jedem Stadium möglich — einschließlich Pfirrmann-Grad III und IV.
Worin unterscheidet sich MIBRAR® von Chondroprotektiva?
Chondroprotektiva (Glucosamin, Chondroitin) werden oral eingenommen und müssen über den Blutkreislauf in die Bandscheibe gelangen. Die Bandscheibe hat jedoch keine Blutgefäße — daher ist die Wirksamkeit von Chondroprotektiva bei Osteochondrose stark eingeschränkt. MIBRAR® liefert Stammzellen und Wachstumsfaktoren direkt in die Bandscheibe und umgeht den systemischen Blutkreislauf. Dies gewährleistet die maximale Konzentration regenerativer Substanzen am Schadensort.
Verhindert MIBRAR® die Bildung von Hernien?
Ja. Osteochondrose ist die Hauptursache für die Bildung von Bandscheibenvorfällen: Das geschwächte Fibrosaring hält der Belastung nicht stand und reißt. MIBRAR® stärkt das Fibrosaring, stellt seine Struktur und Elastizität wieder her, was das Risiko für die Bildung von Vorfällen in Zukunft erheblich senkt. Dies ist im Wesentlichen eine prophylaktische Behandlung.
Wie schnell verschwindet der Schmerz bei Osteochondrose?
Regenerative Konzentrate haben eine ausgeprägte entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung. Die meisten Patienten berichten von einer Schmerzlinderung innerhalb weniger Tage. Die Wiederherstellung der Diskusstruktur dauert 3-6 Monate mit progressiver Verbesserung. Kontroll-MRT nach 8-16 Wochen zeigt den Grad der Regeneration.
Ist eine spezielle Vorbereitung vor der Behandlung erforderlich?
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Aktuelle MRT-Aufnahmen (nicht älter als 3 Monate) und Standard-Blutuntersuchungen sind notwendig. Es wird empfohlen, blutverdünnende Medikamente 5-7 Tage vor der Behandlung abzusetzen (nach Absprache mit dem behandelnden Arzt). Die Behandlung erfolgt ambulant, der Patient kann am selben Tag nach Hause gehen.

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