Was ist ein Fersensporn?
Fersensporn (Plantarfasziitis) — das ist eine degenerativ-entzündliche Erkrankung der Plantarfaszie an ihrem Ansatz am Fersenbein. Häufig begleitet von knöchernen Auswüchsen (Osteophyten) an der Plantarfläche des Fersenbeins — dem eigentlichen „Sporn“.
Das ist die häufigste Ursache von Fersenschmerzen — etwa 10% der Bevölkerung erleiden dies im Laufe ihres Lebens. Häufigstes Auftreten — 40-60 Jahre. Bei Läufern bis zu 10-22%.
Was schmerzt wirklich?
Entgegen der weitverbreiteten Meinung verursacht nicht der „Sporn“ (Osteophyt) selbst Schmerzen, sondern die Degeneration und Mikrorisse der Plantarfaszie. Bei 15-25% der Menschen mit Sporn sind auf dem Röntgenbild keine Symptome vorhanden. Der korrekte Begriff ist Plantarfasziopathie.
Risikofaktoren:
- Übergewicht (BMI > 30)
- Langes Stehen (Beruf)
- Plattfuß oder hoher Fußlängsbogen
- Laufen über lange Distanzen
- Verspannte Wadenmuskulatur und Achillessehne
- Ungeeignetes Schuhwerk
Fakten zum Fersensporn
- ICD-10: M77.3
- Häufigkeit: 10% der Bevölkerung
- Peak: 40-60 Jahre
- Bei Läufern: 10-22%
- Chronifizierung: bei 10-20% ohne Behandlung
- Beidseitig: bis 30% der Fälle
Symptome des Fersensporns
Typisches Bild
- Stechender Schmerz in der Ferse bei den ersten Schritten morgens
- Schmerz „als wäre auf einen Nagel getreten“
- Nach dem „Ausharken“ lässt der Schmerz nach
- Schmerz verstärkt sich abends
- Druckempfindlicher Punkt an der Ferse
Fortschreiten
- Schmerz bei jedem Schritt
- Hinken, Schonhaltung des Beins
- Schmerz in Ruhe
- Überlastung des gesunden Beins
- Sekundäre Schmerzen in Knien und LWS
Chronische Form
- Schmerz länger als 6 Monate
- Einlagen und Physiotherapie helfen nicht
- Mehrfache Blockaden ohne Effekt
- Unmöglichkeit, Sport zu treiben
- Einschränkung der Alltagsaktivität
Traditionelle Behandlung vs MIBRAR®
| Kriterium | Kortikosteroide | Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) | MIBRAR® |
|---|---|---|---|
| Prinzip | Unterdrückung der Entzündung durch Hormone | Zerstörung der Narbengewebe durch Stoßwelle | Regeneration der Faszie durch Stammzellen |
| Dauer des Effekts | 2-6 Monate | 6-12 Monate (bei Erfolg) | Langfristige Regeneration |
| Anzahl der Sitzungen | 1-3 Injektionen (nicht mehr!) | 3-5 Sitzungen | 1 Behandlung |
| Regeneration der Faszie | ❌ Nein — Kortikosteroide schwächen das Gewebe | Teilweise (Stimulation der Heilung) | ✅ Vollständige Regeneration |
| Risiko des Fascienrisses | Erhöht (bis zu 10% bei wiederholten Injektionen) | Niedrig | Fehlt — Gewebe wird gestärkt |
| Schmerzhaftigkeit der Behandlung | Mittel | Beträchtlich | Minimal |
Wie MIBRAR® den Fersensporn behandelt
Ultraschall-Diagnostik
Sono Control Arm™ visualisiert die Plantarfaszie: misst die Dicke (Norm <4 mm, bei Fasciitis >4,5 mm), bestimmt Zonen der Degeneration, Mikrorisse und Neovaskularisation.
Gewinnung der Konzentrate
CGF — Wachstumsfaktoren mit entzündungshemmender Wirkung und Stimulation der Kollagenogenese. Lipogems® — Stammzellen zur Wiederherstellung der Fasziestruktur.
Einführung in die Schadenszone
Unter Ultraschallkontrolle werden die Konzentrate direkt in die Degenerationszone der Faszie eingespritzt — am Ansatzpunkt am Fersenbein und entlang des verdickten Abschnitts.
Regeneration der Faszie
Stammzellen stellen die normale kollagene Struktur der Faszie wieder her, beseitigen Degeneration und Mikrorisse. Entzündungshemmende Faktoren lindern den Schmerz. Ergebnis — Wiederherstellung gesundes Gewebes in 4-8 Wochen.
Warum MIBRAR® beim Fersensporn wirksam ist
Fersensporn ist keine Entzündung, sondern Degeneration des Kollagens der Plantarfaszie (Fasciose). Steroide lindern den Schmerz vorübergehend, schwächen aber das Gewebe — Risiko eines vollständigen Risses. ESWT stimuliert mechanisch die Heilung, stellt aber die Struktur nicht wieder her. MIBRAR® ist die einzige Methode, die wahre Regeneration gewährleistet: Stammzellen von Lipogems® synthetisieren Kollagen Typ I und stellen die normale Architektur der Faszie wieder her. CGF-Wachstumsfaktoren unterdrücken die Neovaskularisation (Schmerzquelle) und stimulieren die Angiogenese gesunder Gefäße.
Vorteile der MIBRAR®-Methode
95% des Eingriffsspektrums
MIBRAR® deckt bis zu 95% aller Wirbelsäulen- und Orthopädie-OPs ab.
Ohne Narkose und Schnitte
Ambulante Behandlung durch 0,3-1,5 mm Punktion. Ohne Vollnarkose.
Keine Altersbeschränkungen
Regeneration in jedem Alter. Sicher bei chronischen Erkrankungen.
Schnelle Besserung
Konzentrate haben schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.
Mehrere Zonen gleichzeitig
Gleichzeitige Behandlung mehrerer Bandscheiben oder Gelenke.
Am selben Tag nach Hause
Keine Krücken, Bandagen oder Rehabilitation. MRT-Kontrolle nach 8-16 Wochen.
MIBRAR® Technologie
Cyber Navi Hand™
Intraoperatives Roboter-Navigationssystem. Präziser Zugang zu tiefen Strukturen mit 1 mm und 1 Grad Genauigkeit.
Sono Control Arm™
Gerät für Eingriffe unter sonographischer Kontrolle. Keine offenen OPs, Echtzeitkontrolle.

