Was ist Morbus Perthes?

Morbus Perthes (Legg-Calvé-Perthes) — Erkrankung, bei der die Blutzufuhr zum Hüftkopf gestört ist, was zu aseptischer (nicht-infektiöser) Nekrose führt. Häufiger bei Kindern 3-12 Jahre (Höhepunkt — 5-7 Jahre), vorwiegend bei Jungen (4:1).

Die Erkrankung verläuft zyklisch: Nekrose → Fragmentierung → Rekonstruktion → Remodellierung. Natürlicher Verlauf dauert 2-5 Jahre. Hauptgefahr — Deformation des Hüftkopfs, die zu früher Koxarthrose im Erwachsenenalter führt.

Stadien der Erkrankung (Waldenström):

  • I — Nekrose — Störung der Blutzufuhr, Beginn der Zerstörung. Röntgen kann normal sein
  • II — Fragmentierung — Zerfall des Hüftkopfs, Auftreten von Lysen. Kritischste Phase
  • III — Rekonstruktion — Wachstum neuen Knochengewebes, Reossifikation
  • IV — Remodellierung — Endgültige Formgebung des Hüftkopfs. Deformation (coxa plana, coxa magna) bestimmt die Langzeitprognose

Fakten zu Morbus Perthes

  • ICD-10: M91.1
  • Alter: 3-12 Jahre (Höhepunkt 5-7)
  • Geschlecht: Jungen 4x häufiger
  • Beidseitig: 10-15% der Fälle
  • Verlauf: 2-5 Jahre
  • Risiko: Frühe Koxarthrose bei Deformation

Symptome von Morbus Perthes

Frühe Anzeichen

  • Hinken (Kind hinkt ohne ersichtlichen Grund)
  • Schmerzen im Leistenbereich, Oberschenkel oder Knie
  • Eingeschränkte Rotation und Abduktion des Hüftgelenks
  • Ermüdbarkeit beim Gehen
  • Muskelkrämpfe

Fortschreiten

  • Verkürzung der Extremität
  • Muskelatrophie von Oberschenkel und Gesäß
  • Deutliche Bewegungseinschränkung
  • Unfähigkeit zu Laufen und Springen
  • Positives Trendelenburg-Zeichen

Prognostische Faktoren

  • Beginnalter — bis 6 Jahre bessere Prognose
  • Ausmaß der Schädigung — Herring-Klassifikation (A, B, C)
  • Erhalt der Form — je weniger Deformation, desto besser
  • Frühe Behandlung — Schlüssel zu einem guten Ausgang

Wie MIBRAR® bei Morbus Perthes hilft

MIBRAR® beschleunigt die natürliche Knochenregeneration, verbessert die Blutzufuhr der Nekrosezone und hilft, die Deformation des Hüftkopfs — das Hauptproblem langfristig bei Morbus Perthes — zu verhindern.

01

Stadienbewertung

MRT des Hüftgelenks wird analysiert, um das Stadium der Erkrankung, das Ausmaß des Befalls (Herring-Klassifikation) und den Prognose zu bestimmen. Es wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.

02

Gewinnung der Konzentrate

Aus dem Blut — CGF mit angiogenen Faktoren (VEGF, PDGF) zur Wiederherstellung der Blutzufuhr. Aus dem Fettgewebe — Lipogems® mit Stammzellen zur Beschleunigung der Osteogenese.

03

Einführung in die Nekrosezone

Unter navigationsgesteuerter Kontrolle werden die Konzentrate direkt in den Hüftkopf — in die Zone der gestörten Blutzufuhr — eingeführt. Die Prozedur ist minimalinvasiv und sicher.

04

Beschleunigte Regeneration

Stammzellen und Wachstumsfaktoren stimulieren die Neovaskularisation und Osteogenese. Dies beschleunigt die Reparationsphase und fördert die Bildung eines sphärischeren Hüftkopfs, vermindert das Risiko von Deformation und früher Koxarthrose.

Wissenschaftliche Grundlage von MIBRAR® bei Morbus Perthes

Die traditionelle Behandlung von Morbus Perthes umfasst Beobachtung, Orthesen, Belastungsreduktion und in schweren Fällen — Chirurgie (Osteotomie). Keine dieser Methoden beschleunigt die Knochenregeneration. MIBRAR® schließt diese Lücke — liefert Stammzellen und Wachstumsfaktoren direkt in die Nekrosezone.

Wie MIBRAR® auf Morbus Perthes wirkt:

  1. Neovaskularisation — Gefäßwachstumsfaktoren (VEGF, PDGF, FGF) stimulieren das Wachstum neuer Blutgefäße in der ischämischen Zone und stellen die Blutzufuhr des Hüftkopfs wieder her
  2. Osteogenese — Mesenchymale Stammzellen differenzieren sich zu Osteoblasten und beschleunigen die Bildung neuen Knochengewebes in der Reparationsphase
  3. Entzündungshemmender Effekt — Reduktion von Synovitis und Ödem, typisch für die aktive Phase der Erkrankung
  4. Erhalt der Form — beschleunigte Regeneration hilft, eine sphärischere Form des Kopfes zu erhalten und verringert das Risiko der Deformation (coxa plana)

Wichtig: MIBRAR® ist am effektivsten in frühen Stadien und in der Fragmentationsphase, wenn die natürliche Regeneration beginnt. Jeder Fall wird individuell bewertet.

Vorteile von MIBRAR® bei Perthes

  • Beschleunigte Regeneration — Verkürzung der Krankheitsdauer
  • Verhinderung der Deformation — Erhalt der Kopfform
  • Minimale Invasivität — Mikropunktion
  • Ohne Narkose — Lokalanästhesie
  • Schutz vor Arthrose — langfristige Prognose

Vorteile der MIBRAR®-Methode

95% des Eingriffsspektrums

MIBRAR® deckt bis zu 95% aller Wirbelsäulen- und Orthopädie-OPs ab.

Ohne Narkose und Schnitte

Ambulante Behandlung durch 0,3-1,5 mm Punktion. Ohne Vollnarkose.

Keine Altersbeschränkungen

Regeneration in jedem Alter. Sicher bei chronischen Erkrankungen.

Schnelle Besserung

Konzentrate haben schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.

Mehrere Zonen gleichzeitig

Gleichzeitige Behandlung mehrerer Bandscheiben oder Gelenke.

Am selben Tag nach Hause

Keine Krücken, Bandagen oder Rehabilitation. MRT-Kontrolle nach 8-16 Wochen.

MIBRAR® Technologie

Cyber Navi Hand™ — MIBRAR® Navigationssystem

Cyber Navi Hand™

Intraoperatives Roboter-Navigationssystem. Präziser Zugang zu tiefen Strukturen mit 1 mm und 1 Grad Genauigkeit.

Sono Control Arm™ — MIBRAR® Ultraschallkontrolle

Sono Control Arm™

Gerät für Eingriffe unter sonographischer Kontrolle. Keine offenen OPs, Echtzeitkontrolle.

Video über die MIBRAR®-Methode

Häufige Fragen zur Behandlung von Morbus Perthes

Ab welchem Alter kann Morbus Perthes mit der MIBRAR®-Methode behandelt werden?
Jeder Fall wird individuell bewertet. MIBRAR® verwendet körpereigene Zellen (autologe Konzentrate), was Risiken minimiert. Prof. Babayan bewertet die MRT-Bilder und bestimmt die Möglichkeit und den optimalen Behandlungszeitpunkt.
Kann MIBRAR® die Deformation des Hüftkopfs verhindern?
MIBRAR® beschleunigt die Regeneration des Knochengewebes und verbessert die Blutversorgung, was zur Bildung eines sphärischeren Hüftkopfes beiträgt. Je früher die Behandlung begonnen wird und je kleiner das Ausmaß der Läsion ist, desto höher sind die Chancen, eine signifikante Deformität zu verhindern.
Ersetzt MIBRAR® die konventionelle Behandlung von Morbus Perthes?
MIBRAR® kann als Ergänzung zur Standardbehandlung (Belastungsbeschränkung, Physiotherapie, Orthesen) oder als Alternative zu chirurgischen Eingriffen in geeigneten Fällen angewendet werden. Die regenerativen Konzentrate beschleunigen den natürlichen Wiederherstellungsprozess, der bei Standardbehandlung 2–5 Jahre dauert.
Behandelt MIBRAR® die Folgen von Morbus Perthes bei Erwachsenen?
Ja. Erwachsene mit Folgen von Morbus Perthes (Hüftkopfdeformität, frühe Koxarthrose) sind gute Kandidaten für MIBRAR®. Die regenerativen Konzentrate stellen den Knorpel wieder her, reduzieren Entzündungen und verlangsamen das Fortschreiten der Arthrose, wodurch die Notwendigkeit einer Endoprothese aufgeschoben oder ausgeschlossen wird.

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