Video über die MIBRAR®-Methode
Was ist Epikondylitis
Epikondylitis — degenerative Schädigung der Sehnen an ihrem Ansatz am Condylus der Humerus. Entgegen dem Namen „Tendinitis“ (Entzündung) dominiert bei chronischem Epikondylitis nicht die Entzündung, sondern die Degeneration — angiographoblastische Dysplasie der Sehnenstruktur (Tendinose). Deshalb wirkt Kortison nur vorübergehend.
Zwei Typen des Epikondylitis
Lateraler Epikondylitis («Tennisarm»)
Schädigung der Sehnen der Handstrecker (vor allem m. extensor carpi radialis brevis) im Bereich des lateralen Epicondylus. Schmerzen auf der Außenseite des Ellenbogens, verstärken sich beim Greifen, Drehen der Türklinke, Händedruck, Heben einer Tasse. ICD-10: M77.1. Prävalenz: 1-3% der Bevölkerung, Peak 35-55 Jahre.
Medialer Epikondylitis («Golferellenbogen»)
Schädigung der Sehnen der Beuger-Pronatoren im Bereich des medialen Epicondylus. Schmerzen auf der Innenseite des Ellenbogens, verstärken sich bei Beugung des Handgelenks, Pronation, Greifen. ICD-10: M77.0. 5-10-mal seltener als lateraler. Häufig bei Golfern, Wurfsportlern, Programmierern.
Stadien der Erkrankung
1. Akute Tendinitis (0-6 Wochen)
Entzündung der Sehne. Schmerzen bei Belastung, in Ruhe minimal. In diesem Stadium ist spontane Heilung bei Beseitigung des auslösenden Faktors möglich.
2. Tendinose (6 Wochen - 6 Monate)
Degeneration der Sehnenstruktur: Desorganisation des Kollagens, Neovaskularisation, angiographoblastische Hyperplasie. Schmerzen bei normalen Belastungen. Kortison verschlimmert in diesem Stadium die Sehnenzerstörung.
3. Chronische Tendinose mit partiellen Rissen (>6 Monate)
Partielle Sehnenrisse, Kalzifikation. Ständige Schmerzen, deutlicher Kraftverlust im Griff. Die Schulmedizin empfiehlt Operation. MIBRAR® regeneriert die Sehne auch in diesem Stadium.
Warum Kortison — keine Lösung ist
Vorübergehender Effekt
Meta-Analyse Coombes et al. (2010, Lancet): Kortison-Injektionen lindern 2-6 Wochen, aber nach 6-12 Monaten schlechtere Ergebnisse als ohne Behandlung. Kortison unterdrückt Entzündung, beschleunigt aber Kollagendegeneration.
Rissrisiko
Wiederholte Kortison-Injektionen in die Sehne erhöhen das Risiko eines vollständigen Risses. Kortison hemmt Kollagensynthese und mindert die Sehnfestigkeit.
Lasterkreislauf
Schmerzen kehren zurück, neue Injektion nötig. Mit jedem Mal kürzerer Effekt, schwächere Sehne. MIBRAR® durchbricht diesen Kreislauf durch Geweberegeneration.
Behandlung des Epikondylitis nach MIBRAR®-Methode
MIBRAR® löst echte Regeneration der Sehnenstruktur aus — im Gegensatz zu Kortison, das nur Symptome unterdrückt.
1. Ultraschall-Diagnostik
Hochfrequenter Ultraschall visualisiert: Grad der Sehnen-Schädigung, Neovaskularisation, partielle Risse, Kalkeinlagerungen. Die exakte Injektionszone wird bestimmt.
2. Herstellung von CGF
Aus 10-20 ml Patientenblut wird CGF — Konzentrat der Wachstumsfaktoren in fibrinem Matrix — gewonnen. PDGF, TGF-beta, VEGF, IGF-1 — entscheidend für die Sehnenregeneration.
3. Punktuelle Injektion unter Ultraschall
CGF (bei schweren Fällen + Lipogems®) wird unter Ultraschallkontrolle direkt in die degenerierte Sehnenzone injiziert. Die Präzision der Injektion ist der Schlüssel zur Wirksamkeit.
4. Regeneration
Stammzellen differenzieren sich zu Tenozyten (Sehnenzellen). Wachstumsfaktoren stimulieren die Synthese von Kollagen Typ I — dem Hauptstrukturprotein der Sehnen. Bei Kontroll-Ultraschall nach 3-6 Monaten — Wiederherstellung der normalen Echostruktur.
Hören Sie auf, den Ellenbogenschmerz zu ertragen
Wenn Kortison nicht hilft — Regeneration wird benötigt, nicht Unterdrückung der Entzündung.
Termin zur Beratung vereinbarenFragen zum Epikondylitis
Ja. MIBRAR® regeneriert die geschädigte Sehne ohne Chirurgie. Operation ist nur bei vollständigem Sehnenriss oder Ineffektivität der konservativen Therapie über 12 Monate indiziert.
Eine Prozedur 15-20 Minuten. Besserung nach 2-4 Wochen. Voller Effekt — 3-6 Monate. In 80% der Fälle reicht 1 Prozedur, manchmal ist eine Wiederholung nach 4-6 Wochen nötig.
Chronischer Epikondylitis ist eine Sehnen-Degeneration (Tendinose), keine Entzündung. Kortison unterdrückt die Entzündung, beschleunigt aber den Kollagenabbau. Regeneration wird benötigt, keine antientzündliche Therapie.
Büroarbeit — nach 2-3 Tagen. Leichte körperliche Aktivität — nach 2 Wochen. Sport mit Belastung des Arms (Tennis, Golf) — nach 6-8 Wochen mit schrittweiser Intensitätssteigerung.

