Ursachen von Schmerzen im Hüftgelenk

Wichtig: Schmerzen im Hüftgelenk werden oft nicht im Gelenk selbst, sondern im Leistenbereich, an der Vorderseite des Oberschenkels, in der Gesäßregion oder sogar im Knie wahrgenommen. Wenn das Knie schmerzt, aber keine Pathologie darin gefunden wird — prüfen Sie das Hüftgelenk.

Degenerative Erkrankungen

Koxarthrose (Arthrose des Hüftgelenks)

Häufigste Ursache chronischer Schmerzen im Hüftgelenk nach dem 50. Lebensjahr. Zerstörung der Knorpelbedeckung des Hüftkopfs und der Pfannen cavitas acetabularis. Stadien: 1 — Schmerzen nach langem Gehen; 2 — Schmerzen bei normaler Belastung, Hinken, Einschränkung der Rotation; 3 — Schmerzen in Ruhe, Beinverkürzung, Kontraktur; 4 — vollständige Immobilität. Die Schulmedizin empfiehlt Endoprothetik ab Stadium 3-4. MIBRAR® ist effektiv in den Stadien 1-3.

→ Behandlung der Koxarthrose nach MIBRAR®-Methode

Avasculärer Nekrose des Hüftkopfs

Absterben des Knochengewebes durch gestörte Blutzufuhr. Risikofaktoren: Einnahme von Kortikosteroiden, Alkohol, Trauma, Sichelzellanämie, Strahlentherapie. Stadien nach ARCO: I — MRT-Veränderungen ohne röntgenologische Befunde; II — Sklerose/Zysten im Röntgen; III — subchondraler Kollaps (Halbmondzeichen); IV — sekundäre Arthrose. MIBRAR® ist am effektivsten in den Stadien I-II: Injektion von CGF und Stammzellen stellt die Blutzufuhr wieder her und stimuliert die Osteogenese.

→ Behandlung des avasculären Nekrosen

Strukturelle Pathologien

Femoroacetabuläres Impingement (FAI)

Pathologischer Kontakt zwischen Hüftkopf und Pfannenrand. Typen: cam (Verdickung des Hüftkopfs), pincer (übermäßige Abdeckung), gemischt. Schmerzen im Leistenbereich bei Flexion und Innenrotation, Einschränkung beim Hocken und Autofahren. Häufig bei jungen Sportlern.

→ Behandlung des Hüftimpingement-Syndroms

Labrumläsion (Labrumriss)

Riss des knorpeligen Labrums am Pfannenrand. Knacken, Blockaden, Schmerzen im Leistenbereich. Oft assoziiert mit FAI. Im Standard-MRT oft nicht sichtbar — MR-Arthrographie erforderlich.

→ Behandlung der Labrumläsion

Morbus Perthes

Avasculärer Nekrose des Hüftkopfs bei Kindern 4-10 Jahre. Hinken, Schmerzen im Leistenbereich und Knie. Zeitnahe Behandlung ist entscheidend für die normale Gelenkformung.

→ Behandlung des Morbus Perthes

Periartikuläre Pathologien

Bursitis des Trochanter major (Trochanteritis)

Entzündung der Bursa über dem Trochanter major. Schmerzen an der Außenseite des Oberschenkels, verstärkt beim Liegen auf der betroffenen Seite. Häufig bei Frauen 40-60 Jahre, Läufern. Druckschmerz über dem Trochanter major.

→ Behandlung der Hüftbursitis

Adduktoren-Tendinopathie

„Leistenzerrung" — Überlastung der Adduktorenmuskulatur. Schmerzen im Leistenbereich bei Beinäußerrotation, körperlicher Belastung. Häufige Verletzung im Fußball, Eishockey.

Piriformis-Syndrom

Spasmus des Musculus piriformis mit Kompression des Ischiasnervs. Schmerzen im Gesäß mit Ausstrahlung die Hinterseite des Oberschenkels. Imitiert Ischias, aber Ursache liegt nicht in der Wirbelsäule, sondern im Muskel.

Projizierte Schmerzen

Lumbaler Wirbelsäulenabschnitt

Diskushernien L2-L4 können Schmerzen im Leistenbereich und vorderen Oberschenkel verursachen und Hüftgelenkpathologie imitieren. Bei Kombination von Rückenschmerzen und „hüftgelenksbedingtem" Unwohlsein — MRT beider Regionen.

Sakroiliakalgelenk

Sakroileitis kann sich durch Schmerzen im Gesäß und der hinteren Oberschenkelrückseite äußern. Provokationstests (Faber, Gaenslen) helfen bei der Differenzierung.

Diagnostik von Schmerzen im Hüftgelenk

MRT des Hüftgelenks

Goldstandard. Visualisiert Knorpel, Labrum, Knochenmark (Nekrose!), Sehnen, Bursen. Bei Verdacht auf Labrumläsion — MR-Arthrographie mit Kontrastmittel. Bei Verdacht auf Nekrose — zwingend: Röntgen kann in Stadium I normal sein.

Röntgen des Beckens im Stehen

Beide Seiten zum Vergleich. Beurteilung: Gelenkspalt, Osteophyten, Form des Hüftkopfes (cam/pincer), Wiberg-Winkel (Abdeckung), Nekrosezeichen (Halbmondzeichen, Kollaps).

Klinische Tests

Test FABER/Patrick (Hüftgelenk vs. SI-Gelenk), Test FADIR (Impingement), Trendelenburg-Test (Schwäche der Abduktoren), Log-roll-Test (intraartikuläre Pathologie). Einschränkung der Innenrotation — frühes Zeichen der Koxarthrose.

Diagnostische Injektion

Bei unklarer Schmerzquelle — Injektion von Anästhetikum unter Ultraschallkontrolle ins Hüftgelenk. Wenn der Schmerz vollständig verschwindet — Quelle bestätigt.

Behandlung des Hüftgelenks nach MIBRAR®-Methode

Hüftgelenk — tiefes Gelenk, dessen Zugang präzise Navigation erfordert. Cyber Navi Hand™ unter C-Bogen-Kontrolle gewährleistet sicheres und präzises Einbringen von Biomaterialien.

Knorpel

Intraartikuläre Injektion von CGF + Lipogems® stimuliert Chondrogenese. Auf Kontroll-MRT nach 6-12 Monaten — Zunahme der Knorpel Dicke, Abnahme des Knochenmarködems.

Knochengewebe (Nekrose)

Bei avaskulärer Nekrose: Core-Decompression + Injektion von CGF und Stammzellen in die Nekrosezone. Wiederherstellung der Vaskularisation und Osteogenese. In Stadien I-II — Stopp des Fortschreitens in 85% der Fälle.

Labrum und Kapsel

Injektion von Biomaterialien in die Labrum-Schadenszone stimuliert Heilung. Bei Kapsulitis — Wiederherstellung der Elastizität. Bei Bursitis — punktuelle Injektion in die entzündete Bursa.

95% Bei Koxarthrose Grad 2
85% Bei Nekrose I-II ARCO
30-45 min Prozedur
0 Tage stationäre Behandlung

Warten Sie nicht, bis eine Endoprothese nötig wird

Bei Koxarthrose Stadium 3-4 ist Endoprothese oft unvermeidbar. In Stadium 1-3 kann MIBRAR® Ihr eigenes Gelenk erhalten.

MRT zur Beurteilung einsenden

Fragen zu Schmerzen im Hüftgelenk

Warum schmerzt das Hüftgelenk beim Gehen?

Die häufigste Ursache ist die Koxarthrose. Auch: Hüftkopfnekrose, Labrumriss, Hüftbursitis, Hüftimpingement (FAI). Für eine genaue Diagnose ist eine MRT des Hüftgelenks erforderlich.

Kann eine Hüftprothese vermieden werden?

Ja. MIBRAR® regeneriert Knorpel und Knochengewebe ohne Endoprothese. Bei Koxarthrose Stadium 2 beträgt die Erfolgsrate 95 %, bei Stadium 3 — 80 %. Bei Nekrose Stadium I-II — Stillstand des Fortschreitens in 85 % der Fälle.

Was ist eine Hüftkopfnekrose?

Absterben des Knochengewebes durch gestörte Blutversorgung. Risikofaktoren: Kortikosteroide, Alkohol, Trauma. Ohne Behandlung führt sie zum Kollaps des Hüftkopfs und zur Notwendigkeit einer Endoprothese.

Ist Leistenschmerz immer das Hüftgelenk?

Ja, Leistenschmerz ist eine typische Ausstrahlung bei Pathologie des Hüftgelenks. Auch kann der Schmerz ins vordere Oberschenkel, Knie und Gesäß ausstrahlen. Wenn das Knie ohne Pathologie schmerzt — prüfen Sie das Hüftgelenk.

Welche Untersuchungen sind erforderlich?

MRT des Hüftgelenks (maßgeblich), Röntgen des Beckens im Stehen (Gelenkspalt, Stadium der Arthrose). Bei Verdacht auf Nekrose — MRT zwingend erforderlich, Röntgen kann in frühen Stadien normal sein.